ADB:Heinrich II. (Bischof von Worms, Utrecht und Freising)

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Artikel „Heinrich II. (Bischof von Worms, Utrecht und Freising)“ von Pieter Lodewijk Muller in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 625–626, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Heinrich_II._(Bischof_von_Worms,_Utrecht_und_Freising)&oldid=- (Version vom 26. Mai 2020, 18:45 Uhr UTC)
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Heinrich II., Bischof von Utrecht, war ein Sprosse des bairischen herzoglichen Hauses, ein Sohn des Pfalzgrafen Philipp, der schon früher Bischof von Speyer gewesen war. Dem Kaiser Karl V. blindlings ergeben, dem er seine 1524 stattfindende Wahl verdankte, hatte er wenig Freude an seinem unruhigen Besitz, seiner aufrührerischen Hauptstadt und seinem von den Geldrischen schwer [626] heimgesuchten Lande, während er über die geistlichen Rechte seines Stuhles sich mit holländischen Stadtregierungen zankte. 1528 übertrug er darum dem Kaiser als Herzog von Brabant und Graf von Holland die Regierung seines Stifts. Ein Jahr später verließ er es völlig, um sich in dem ruhigeren Worms zu erholen. Später Bischof von Freising, starb er 1552. H. verdient nur darum in der niederländischen Geschichte Erwähnung, weil mit dem Ende seiner Regierung die politische Selbständigkeit des Stiftes Utrecht aufhörte.