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Artikel „Hecke, Jan van den“ von Joseph Eduard Wessely in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 204, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hecke,_Jan_van_den&oldid=- (Version vom 14. November 2019, 22:16 Uhr UTC)
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Band 11 (1880), S. 204 (Quelle).
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Hecke: Jan van den H., Maler und Radirer, geb. zu Quarmonde bei Audenaerde 1604, † zu Antwerpen 1670. Von seinen Lebensverhältnissen ist wenig bekannt, auch weiß man nicht, wo er den ersten Kunstunterricht erhielt, er kam noch jung nach Italien und lebte längere Zeit in Rom. Hier fand er an dem Fürsten Paul Bracciani einen Gönner und Förderer seiner Kunst. Da er für ihn viel beschäftigt war, so dürften seine meisten Bilder, deren Gegenstand Landschaft, Thiere und Stillleben gewesen, in Italien zu suchen sein. Die Folge seiner Radirungen mit allerlei Hausthieren ist auch demselben Fürsten gewidmet, sie trägt das J. 1656. Obgleich es ihm in Rom ganz wohl ging, kehrte er schließlich doch in sein Vaterland zurück, wo er bis zum Tode in Antwerpen lebte. Zu seinen besten Hauptblättern der Radirnadel gehört das Schlachtfeld mit marodirenden Soldaten. Theodor v. Kessel gab 1654 eine Folge von Thieren nach Hecke’s Compositionen heraus.

Bartsch, P.-Graveur I. – R. Weigel’s Supplement.