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Artikel „Haugwitz, Otto Graf von“ von Hermann Palm in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 69, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Haugwitz,_Otto_Graf_von&oldid=- (Version vom 19. November 2019, 04:36 Uhr UTC)
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Band 11 (1880), S. 69 (Quelle).
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Haugwitz: Otto Graf v. H. (Dichter), geb. den 28. Februar 1767 zu Pischkowitz in der Grafschaft Glatz, † am 17. Februar 1842, erhielt seine Bildung auf dem katholischen Gymnasium zu Breslau, studirte in Halle, Göttingen, Berlin und Wien, hier um dem von ihm hochverehrten Denis näher zu treten. Später zu Breslau lebte er in Freundschaft mit Garve. Früh schon veröffentlichte er Jugendgedichte in Göttinger und Leipziger Musen-Almanachen, wovon 1790 in Breslau eine Auswahl erschien. Spätere sind außer einer Sammlung von Epigrammen (1828) in den verschiedensten Zeitschriften zerstreut geblieben. Hauptarbeiten sind seine Uebersetzungen: „Blumen aus der lateinischen Anthologie“ (1804) und des „Juvenals Satyren im Versmaß des Originals und mit erklärenden Anmerkungen“ (1818), eine seiner Zeit mit Beifall von der philologischen Kritik aufgenommene Leistung. – H. lebte in unabhängiger Stellung zu Falkenau in Schlesien und zuletzt in Johannisberg in Oesterreich-Schlesien, wo er starb.

Nowack’s schles. Schriftsteller-Lexicon II, S. 64.