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Artikel „Gmelin, Christian Gottlob“ von Albert Ladenburg in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 9 (1879), S. 266, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Gmelin,_Christian_Gottlob&oldid=- (Version vom 13. Dezember 2019, 15:29 Uhr UTC)
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Band 9 (1879), S. 266 (Quelle).
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Gmelin: Christian Gottlob G., Chemiker, ein Enkel von Johann Konrad G., ein Urenkel des alten Johann Georg G.; geb. am 12. Oct. 1792 zu Tübingen. Er war ein Schüler von Klaproth und Berzelius und wurde nach längeren Reisen im Auslande 1817 ordentlicher Professor der Chemie und Pharmacie in Tübingen. G. schrieb eine Einleitung in die Chemie und besorgte die Uebersetzung der drei ersten Jahrgänge von Berzelius’ Jahresbericht über die „Fortschritte der physischen Wissenschaften“. Unter seinen selbständigen Untersuchungen ist die wichtigste: die Entdeckung der künstlichen Darstellung des Ultramarins, für die Industrie von weitgehender Bedeutung. Ferner entdeckte er auch die rothe Färbung, welche Lithiumverbindungen der Flamme mittheilen. G. † am 13. Mai 1860 in Tübingen.

Kopp, Geschichte und Entwicklungsgeschichte der Chemie. Stammbaum S. LIX.