Textdaten
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Titel: Zur rechten Stunde
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aus: Die Gartenlaube, Heft 17, S. 292
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1896
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[281]

Zur rechten Stunde.
Nach einem Gemälde von L. Blume-Siebert.

[292] Zur rechten Stunde. (Zu dem Bilde S. 281.) Oft ist sie schon des Weges daher geschritten, und je öfter der Sohn der Wirtin ihr nachgeschaut hat, um so beglückter hat er empfunden, daß dies blitzsaubere Madel „die Rechte“ ist. Aber wenn er sich ihr näherte, wenn er versuchte, ihr von seiner Liebe zu reden, hat sie nur spöttische Reden geführt, und fast hatte er die Hoffnung aufgegeben, ihr Herz zu gewinnen. Da kam der Frühling ins Land und je reicher die Welt ihre Blütenpracht entfaltete, um so ernster wurde das Mädchen. Und heute ist sie ihm auf den lauschigen Sitz unter dem blühenden Schlehdorn gefolgt; auch im Herzen der Spröden ist es Lenz geworden, wie rings umher in der strahlenden Natur; und der sonnige Tag beut ihm die rechte Stunde für seine Werbung, sein heißes Lieben findet das rechte Wort!