Zedler:Marienborn, ein Lutherisches Fräulein-Stift

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Marienborn (Grafen von Isenburg in)

Band: 19 (1739), Spalte: 1531–1535. (Scan)

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Marienborn, ein Lutherisches Fräulein-Stift in dem Hertzogthum Magdeburg, unweit Sommerschenburg.

Es soll daher seinen Nahmen führen, weil man vorgiebt, es habe sich ein Marien-Bild in dem dasigen Born oder Viehe-Brunnen herabgelassen.

Der Ort, da das Kloster stehet, hat erstlich wegen des vielen Mordens und Todschlagens, so daselbst in denen dicken Wäldern zum öfftern geschehen, Mordthal geheissen.

An gemeldetem Orte ist im Jahr Christi 1191 im 39 Jahre Wichmanns, des 16 Ertz-Bischoffs zu Magdeburg, bey Regierung Kayser Heinrich VI ein Hospital angefangen worden, dabey sich etl. andächtige Manns-Personen niedergelassen, Gott mit Beten und Fasten zu dienen, und denen fürüber wallenden armen Pi grimmen nach Vermögen Dienst und Forderung zu erweisen. Es soll dieses Hospit als erster Anfang durch unterschiedliche himml. Offenbarungen verursachet worden seyn, wie man dieses beym Leibnitz T. II. Script. Brunsvic. p. 431, u. f. mit mehrern nachlesen kan.

Der gedachte Ertzbischoff hat diesem Hospitale zu Unterhaltung der Armuth und Pilgrims 9 Hufen Landes samt einem Holtz-Bleck zu Stocksdorff gelegen, verehret. Im Jahr 1204 hat Kayser Otto IV ein geb hrner Hertzog von Sachsen, gleichfalls diesem Hospital 2 Huf n Landes, in dem nächst gelegenen Dorffe Twe ffen, geschencket. Im folgenden 1205 Jahre erhielte es abermahls von Ludolff, Ertzbischoffen zu Magdeburg, 3 ½ Hufe Landes zu Baddenstedt gelegen. Im 1207 Jahre hat sich Graf Otto v. Grieben, der jüngere, gegen dieses Hospital sehr freygebig bezeiget, indem er ihm die Kirche zu gedachten Twelffen und 5 daselbst gelegene Hufen Landes zukommen lassen.

Im Jahr 1208 soll die Marie einen heydnischen König im Traum dahin vermogthaben, daß er ein vollkommenes Kirchen-G räthe in die Kirche aufn Mordthal verehret und sich daselbst habe tauffen lassen. Sonst hat noch in diesem Jahre der Ertz-Bischoff Albrecht zu Magdeburg das Hospital in besondern Schutz genommen, und die Anordnung gethan, daß die Vogtey oder weltl. Gerichte über dieses Stifft keinem Laye anvertrauet und befohlen werden, sondern hinfort bey denen Ertzbischöffen zu Magdeburg verbleiben sollte.

Zu Vermeidung auch grosser Unkosten und Beschwehrden sollte des Orts noch zur Zeit kein Probste verordnet werden, sondern allein 2 Priester, 1 Diaconus und 4 alte unverdächtige Weibes-Personen sich daselbst aufhalten, so lange, biß die Einkünffte sich verbessert und also die Anzahl der Personen vermehret werden könnte. Es sollte auch ohne Vorbewust des iederzeit regierenden Ertzbischoffs zu Magdeburg keine Person in das Gottes-Haus eingenommen werden. Sonst sollte es seyn und bleiben ein Hospital für arme und krancke fürüber reisende Leute, welche daselbst Erquickung und Ergötzlichkeit haben könnten.

Im Jahr 1210 hat eben dieser Albrecht der geistl. Brüderschafft zu Marienborn 3 ½ Hufe Landes vor dem Dorffe Baddeleben gegeben.

In welchem Jahre aber dieses Hospital zu einem Jungfräul. Kloster des Ordens des H. {{Spalte|1532} Augustins gewiedmet worden sey, kan nicht gesaget werden. So viel weiß man, daß gegen die Mitte des 13 Jahrhunderts schon einige Conventualin aus dem Marienberger-Kloster herausgenommen und nach Marienborn versetzet worden seyen. Dahero dieses auch iederzeit jenes vor seine mater erkannt, und von demselbigen auch im 15 Jahrhunderte die damahlige Reformation nach ihren alten Ordens-Regeln angenommen hat. Busch de Reformat. Monast. beym Leibnitz T. II, L. II, c. 17, p. 896.

Man findet auch, daß ums Jahr Christi 1253 ein Röm. Cardinal Hugo des Tittels St. Sabinä, des Pabst Innocentz IV Abgesandter in Deutschland in einem Briefe, zu Magdeburg im Febr. datirt, so viel zu verstehen giebt, daß zu der Zeit zu Marienborn ein Probst, Priorin und Convent gewesen, welche ihr Kloster etwas ansehnlicher und beqvemer zu bauen angefangen, aber mit ihrem eigenen Gelde das Werck nicht ausführen können, derowegen bittet der Cardinal und ermahnet alle fromme Hertzen, sie wollten ihrer Seelen Seligkeit um besten zu solchen Gebäu sich mild und freygebig bezeigen.

In selbigen 1253 Jahre hat Gerhard, Ertzbischoff zu Mayntz, des Röm. R. Ertz-Cantzler denen reichen Ablaß mitgetheilet, welche diesem Gottes-Hause zu Steuer und Hülffe kämen. In selbigen Briefe, unterm dato: Braunschweig den 13 Jenner, wird erwehnet, daß durch Brand-Schaden das Kloster in grosse Armuth gesetzet worden sey.

Vier Jahr hernach hat unterm dato: den 19 Mertz 1257, Rudolph, Ertzbischoff zu Magdeburg, alle denen, so dem Kloster gutes erzeigeten, Ablaß und Vergebung ihrer Sünden verheiss n. In selbigem Jahr hat Pabst Alexander IV allen und jeden, so am Tage der Verkündigung Mariä, ingleichen am Tage der Kirchweihung, und 8 Tage hernach dieses Gottes-Haus besuchen würden, 40 Tage Ablaß mitgetheilet.

Im Jahr 1271 nahmen die Barfüsser-Mönche in der Provintz Sachsen die Jungfern zu Marienborn in ihre Brüderschaft, daß sie aller ihrer guten Wercke theilhafftig werden sollten.

Im Jahr 1277 muß das Kloster Marienborn abermahl einen grossen Brand-Schaden, der beschwerlicher als die vorigen gewesen, erlitten haben, dergestalt, daß fast alle Gebäude vernichtet und verderbet worden. Daher hat der Bischoff Volrad zu Halberstadt unterm dato: Mitwoch nach Cantate 1277, alle Pfarrherren und Kirchendiener seines Stiffts eifrig und mit Vergebung aller ihrer Sünden ermahnet, ihre Pfarr-Kinder dahin zu vermögen, daß sie den hochbeschädigten und in Grund verderbten Kloster-Jungfern Hülffe erzeigten, sollten ihnen auch anmelden, was sie deswegen vor grossen Ablaß, so von etlichen Päbsten, Ertz- und Bischöffen dem Kloster Marienborn ertheilet, zu erwarten hätten, wie sie auch hierdurch aller guten Wercke, so von den geistl. Jungfern und andern andächtigen Personen in diesem Gottes-Hause zu Tag und Nacht verrichtet würden, theilhafftig werden könnten.

Im Jahr 1303 ist das Kloster in grossen Schulden gewesen. Dahero Bischoff Albert zu Halberstadt solchen Beschwerungen abzuhelffen, dem damahligen Probste Ludolff und gantzen Convente vergünstiget, 4 Hufen Landes zu verkauffen und die Gläubiger zu befriedigen. So hat auch im 1313 Jahre dieses Kloster in grosser Beschwerung und [1533] fast in Armuth gestecket, weswegen Bis. Albrecht zu Halberstadt bewilliget, das mit Einwilligung des Dom-Capitels und der Archidiaconorum jedes Ortes die beyden Kirchen zu Barneberge und Morslebe mit aller Einkunfft dem Kloster Marienborn solten incorporiret werden, iedoch dergestalt, daß dem Dom-Capitel zum besten jährlich auf St. Gallen-Tage ein Marck Stendalischen Silbers sollte erleget werden.

Als im Jahr 1330 in dem Stiffte Magdeburg und dem benachbarten Orten eine hefftige Pestilentz war, hat solche zu Marienborn 18 Chor-Jungfern und 8 Conversen hinweggenommen.

Im Jahr 1336 ist ein grosses Stück von der Kirche eingefallen, iedoch mit Zuthun und Hülffe frommer Leute bald wieder aufgeführet worden.

Im Jahr 1342 ist ein Wolckenbruch in dieser Gegend gefallen, und hat das Wasser etliche Fuß hoch in der Kirche gestanden. So wütete auch im Jahr 1350 eine grausame Pest, u. ist in dem Kloster Marienborn der Probst und Priorin samt 12 Chor-Jungfern auf einen Tag zur Erde bestattet worden. Die Priorin war eine von Dreyleben. Hernach sind noch 25 Personen gestorben, darunter die neue Priorin Jutte von Boden mit gewesen.

Im Jahr 1351 entstund ein Krieg zwischen den Bürgern zu Magdeburg und dem Land-Adel, und ward dem Kloster zu Marienborn zu zweyen mahlen alle ihr Vieh aus dem Felde hinweg getrieben.

1367 kam Dietrich, Ertzbischoff zu Magdeburg, in das Kloster Marienborn, die geistl. Jungfern zu besuchen, als er nun von ihrer Andacht und gottsel. Leben berichtet ward, begehrte er, sie wollten ihn in ihr täglich Gebet mit einnehmen, weiln er befunden, daß seine Leibeskräffte von Tag zu Tag abnehmen, verehrte auch dem Probste und Convent 3 Schock Böhmischer Groschen, ihr Bestes damit zu schaffen.

Da im Jahr 1391 eine grosse Theurung war, und das Kloster einen starcken Convent hatte, sind etliche Personen in andere Klöster Augustiner-Ordens versetzet worden, bis die Theurung in etwas nachgelassen.

Im Jahr 1393 wurde der Gottes-Acker durch den von einen Diener an seinen Herrn daselbst verübten Mord entheiliget: weswegen der Weyh-Bischoff zu Halberstadt denselben aufs neue weyhen muste.

Im Jahr 1400 ist die Anfangs gedachte Capelle über den H. Brunnen erbauet, und als sie verfertiget, hat der Weyh-Bischoff zu Halberstadt dieselbigi mit gewöhnlichen Ceremonien eingeweyhet und ihr einen Patron gegeben.

Bey den im Jahr 1441 entstandenen Unruhen, muste das Kloster Marienborn auch Haare lassen.

Im Jahr 1452 hat der Hamerslebische Prior Eberhard das Kloster Marienborn zur Reformation bringen wollen, und deßwegen die Nonnen fleißig besuchet: wiewohl es scheinet, daß er hierinnen nicht so glücklich gewesen, als Bernhard von Scuttorp, welcher nach dessen im Jahr 1462 erfolgtem Tode ihm in der Prälatur zu Hamersleben und Visitations-Commißion zu Marienborn gefolget. Dieser hat sodann schärffer, ungeachtet sich einige Nonnen sehr widersetzet, auf die damahls gewöhnliche und nur in äuserl. Ceremonien und Kleidungen bestehende Reformation gedrungen, und solche auch endlich in Marienborn durch die Helmstädtischen Marienberger Nonnen eingeführet.

Im Jahr 1486 geschahe dem Kloster Marienborn bey damahligen Kriegs-Unruhen von [1534] den Streiffenden kein geringer Schade. So hielte auch die im Jahr 1507 wütende Pestilentz gleichfalls in Marienborn gantzer 7 Wochen übel haus, und starben aus dem Convente 33 Personen.

Bey dem im Jahr 1525 im Röm. Reiche deutscher Nation entstandenen Unwesen, da so viele Manns- und Jungfern-Klöster rein ausgeplündert wurden, war das Kloster Marienborn in so viel grösserer Gefahr, weil es fast mitten im Holtze in einem unbewohnten Orte lag, folglich bey einem Anfalle sich keine Hülffe versprechen konnte. Deßwegen machten sich Probst, Domina, und sämtl. Kloster-Personen nach gehaltener Betstunde auf, und begaben sich nach Helmstädt, da sie von der Bürgerschafft gutwillig ein- und aufgenommen worden, und 9 Wochen über daselbst, so gut sie gekonnt, sich aufgehalten.

Bey der 1551 erfolgten Belagerung der Stadt Magdeburg, hat Marienborn nicht weniger viel ausstehen müssen.

Im Jahr 1571, kurtz vor der Erndte, ist zu Marienborn ein groß Feuer aufkommen, dadurch Scheuren und Ställe in die Asche geleget worden, und das merehste Vieh umkommen ist. Dieser Feuer-Schade und die damahls gleich in gantz Deutschland herrschende Theurung habe das Kloster dermaße heruntergesetzet, daß es die Schulden in vielen Jahren nicht abtragen können.

1580 hat eine allgemeine Kranckheit auch dis Kloster betroffen, so daß darinnen fast niemand verschonet geblieben, der dem andern Aufwartung und Dienste hätte thun können.

Im Jahr 1571 ist Conrad Ketler in diesem Kloster und im Jahr 1612 bis 1621 Bernh. Holle Probst gewesen, worauf der 30jährige Krieg angegangen, und von denen Kayserlichen die Stadt Magdeburg 1635 entsetzlich verwüstet worden ist, wobey dieses Kloster ebenfalls seinen Untergang gröstentheils erleiden müssen, sintemahlen die damahligen Evangel. Conventualinnen vor der Feinde Wut theils nach Schöningen, theils nach Braunschweig entweichen musten, an welchen letztern Ort sie auch in einer Kisten ihre alte Kloster-Briefe mit nahmen, und in das dasige Egidien-Kloster zur Verwahrung setzten, von dannen solche aber nach dem Religions-Frieden weder nach Marienborn gekommen sind.

Ein zu solcher Zeit durch den Helmst. Universitäts-Secretarium und Notarium, Joh. Hahn, bey dem Kloster gemachtes Inventarium bezeuget, daß die Soldaten alles aus dem Kloster genommen, Kisten, Kasten, Fenster, Öfen, Thüren, in Stücken geschlagen, und das Vieh davon weggetrieben, auch die Früchte verzehret und verderbet hätten.

Bey dem allgemeinen Reichs-Frieden aber ist solches Marienb. Kloster wieder einiger massen hergestellet und mit Conventualinnen besetzet worden, und hat das Convent 1654 Joh. Denecken zum Probst erwehlet, u. um dessen Confirmation bey Hertzog Augusten von Sachsen, als damahligen Administrator des Magdeburg. Ertz-Stiffts und nachherigen Hertzogthums einige Ansuchung gethan.

Nach der Zeit hat solches Kloster die hohe Landes-Herrschafft zu einem Hoch-Adelichen Evangel. Fräulein-Stiffte gnädigst verordnet, in welchem guten Zustande es auch noch sich befindet.

Die im Jahr 1720 darinnen gewesene Personen sind

1) Frau Catharine Louise von Veltheim, als Domina. [1535]

2) Fräulein Dorothee von Wulffen, Priorin.

3) Fräulein Sophie von Schencken.

4) Fräulein Ernestine von Walwitzen, und

5) Fräulein Charlotte von Hammerstein, als Conventualinnen.

Der aber in der dasigen Kloster-Kirche verordnete Evangel. Prediger heisset Heinrich Christoph Delbrügge.

Laut eines im Jahr 1629 den 1 Jen. verfertigten Verzeichnisses hat damahls dieses Kloster noch an auswärtigen Äckern gehabt 113 Hufen Landes, 4 Morgen, so auf dem Hötenslebischen, Beelstorffischen, Seelschen, Wewenslebischen, Baddelebischen, Sommerdorffischen, Völpkischen, Barnbergischen, Morßlebischen und andern Feldmarcken gelegen gewesen, dafür solches alljährlich Korn-Pächte bekommen 25 Himden Waitzen, 23 Wispel und 27 Himden Rocken, und 10 Himden Hafer; ohne die Äcker, so bey dem Kloster selbst sich befinden.

Ein mehrerers findet man in Heinrich Meibaums Chronicon des Jungfräul. Klosters Marienborn in dem Magdeburgischen, von dessen erstern Anfange etc. Magdeb. und Leipzig 1720 in 4.

Die Nahmen der Pröbste des Marienbornischen Klosters sind gewesen:

Gottheis, erwehlt 1208.

Conrad, erwehlt 1257.

Diedrich, erwehlt 1266.

Conrad, erwehlt 1272.

Bruno, erwehlt 1303.

Herman, erwehlt 1309.

Conrad, erwehlt 1366.

Cornelius, erwehlt 1431.

Adolph, erwehlt 1481.

Ludger, erwehlt 1491.

Lüder, erwehlt 1504, starb 1509.

Eggert, erwehlt 1509, st. 1510.

Henning Elerdes, erwehlt 1510, st. 1517,

Rötger, erwehlt 1517, st. 1525.

Rötger Peggau, erwehlt 1525, st. 1537.

Johann Robrade, erwehlt 1537, st. 1546.

Frantz Schütte, erwehlt 1546, st. 1555.

Henrich Horden, erwehlt 1555, st. 1570.

Steffan Schröder, erwehlt 1570, st. 1573.

Conrad Kettler, erwehlt 1573, st. 1586.

Victor Evenhoch, erwehlt 1586, st. 1602.

Bernhard Holle, erwehlt 1602, st. 1623.

Johann Hülsemann, erwehlt 1623, st. 1629.

Johann Cruse, ein Hamerslebischer Mönch, nahm das Kloster wieder ein 1629, muste aber wieder weichen 1631.

Johann Denecken, erwehlt 1654, war vorher auch Probst zu Marienberg. S. Meybaums Chron. des Klosters Marienberg, p. 28.