Zedler:Lausigk

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Lausitz

Band: 16 (1737), Spalte: 1111–1112. (Scan)

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Lausig, siehe Lausigk.

Lausigk oder Laußigk, Lausig, Laussig, welches Zeiller Topogr. Sax. sup. p. 99. Laußwig oder Laußwitz, Trommsdorff accur. alte und neue Geogr. von Teutschl. 9. p. 553. Lauswitz irrig nennen, und ins Amt Grimme setzen, ist ein Marckt-Flecken in Meissen, zwischen Borne und Colditz, so in das Amt Colditz und dem Chur-Fürsten von Sachsen gehöret, worüber dem Amte die Gerichte zustehen, die Erb-Gerichte aber dem [1112] Rathe verpachtet sind, soll schon im 9. Jahrhunderte zu Graf Wiprechts Zeiten erbauet worden seyn. Brotuff Vita Wiperti. Albinus Meißn. Land-Chron. 8. p. 88. Knauth Prodr. Misn. p. 202. Wabst vom Chur-Fürstenth. Sachsen Beyl. D. p. 76. Vor dem soll ein Benedictiner-Priorat, so unter des Dom-Capitels zu Freyberg Inspection gestanden, daselbst gewesen seyn. Knauth l. c. Im Jahre 1637. und 1641. ward sie geplündert. Thammius Chron. Coldic. bey Mencken Script. Rer. Germ. Tom. II. p.734. 736. Im Jahre 1649. aber lidt sie Feuer-Schaden. Thammius l. c. bey Mencken l. c. Tom. II. p. 753.