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Textdaten
Autor: Unbekannt (Volkslied)
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Titel: Welche ist die Beste?
Untertitel:
aus: Emil Carl Blümml: Futilitates Bd. 3, Wien 1908, S. 22f.
Herausgeber:
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1908
Verlag: Dr. Rudolf Ludwig
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Erscheinungsort: Wien
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Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Siehe Dirnenlieder
Auch in: Roger Stein, Das deutsche Dirnenlied, 2006, S. 245 Commons
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[22]
Welche ist die Beste?


1.
Zwölf Schwestern stritten um die Wett:

Wer von ihnen die Beste hätt.

2.
Die Meine ist so wenig,

Das macht der rote König[1].

3.
Die Meine ist von selt’ner Art,

Ihr läuft das Wasser durch den Bart.

4.
Die Meine ist ein Kind von Kern,

Wer sie sieht, der vögelt’s gern.

5.
Die Meine ist wie Butter weich,

Wer sie sieht, dem spitzt er gleich.

6.
Die Meine ist ein Lorbeerkranz,

Vögeln kann sie jeder Schwanz.

7.
Die Meine ist ein närrisch Luder,

Jeder Schwanz ist gleich ihr Bruder.

8.
Die Meine ist ein Tausendsaß,

Nach jedem Stoß läßt sie an Schaß.

9.
Die Meine läßt sich bürsten

Von Grafen und von Fürsten.

10.
Die Meine ist gewiß nicht klein,

Doch paßt ein jeder Schwanz hinein.

11.
[23]
Die Meine ist verwachsen,

Wie der Flachs in Sachsen.

12.
Die Meine, die ist krumm und schief,

Nach jedem Stoß macht sie ein’ Pfiff.

13.
Die Meine ist das Meisterstück,

Nach jedem Stoß gibt’s drei zurück.

Anmerkungen (Wikisource)

Blümml gibt als Quelle an: "Gesungen beim k.k. Landwehr-Infanterieregiment Nr. 1. In Wien. Mitgeteilt vom Lehrer Josef Untermüllner in Wien."

  1. Penis (Anmerkung Blümmls); laut Bornemann „Menstruation“ (s. Sex im Volksmund, Rowohlt 1971).