Warten auf Weißnichtwas

Textdaten
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Autor: Joachim Ringelnatz
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Titel: Warten auf Weißnichtwas
Untertitel:
aus: 103 Gedichte, S. 41
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1933
Verlag: Ernst Rowohlt
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Erscheinungsort: Berlin
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: UB Bielefeld und Commons
Kurzbeschreibung:
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Warten auf Weißnichtwas


Ein Leierkasten wringt sich aus.
Es klingt nach Leben und Sterben.
Im Schutt im Winkel hinterm Haus
Liegen häßliche Scherben.

5
Am Fenster quält sich ein winziges Tier,

Läuft immer dieselbe Schleife.
Es klingelt. – Ein Armer bietet mir
Schnürsenkel an. Oder Seife.

Es ist nichts neu und nichts verstellt

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An meinen Gegenständen.

Nichts lockt mich hinaus in die Außenwelt.
Nichts hält mich hinter vier Wänden.


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