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Titel: Vermißte – gefunden!
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aus: Die Gartenlaube, Heft 28, S. 472
Herausgeber: Ernst Ziel
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Erscheinungsdatum: 1882
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[472] Vermißte – gefunden!

Ueber Dolezal (1882, S. 272, Nr. 11) kam die Nachricht, daß der Vermißte bei seinem Vater in Kuttenberg wohne.

Paul Mundt (1880, S. 437, Nr. 6) soll, nach einer Notiz vom Auswanderungsbeamten H. Bein in Bern, am 21. April 1879 über Havre nach Chicago abgereist sein.

Der Schlossergeselle E. Jul. Porzig (1882, S. 271, Nr. 2) soll nach einer Nachricht als dritter Maschinist auf dem norddeutschen Lloyddampfer „Hermann“, nach einer andern als Geselle beim Schlossermeister A. Ullrich zu Sprendlingen in Rheinhessen arbeiten.

Eine Postkarte aus Zawadzki meldet uns, daß der „so lange Jahre vergeblich gesuchte“ August Zucker (1881, S. 584, Nr. 69) aus Elberfeld geschrieben, wo er in einer Brauerei angestellt ist.

Unsere Vorsicht, von den Einsendern der vom vorigen Jahre datirenden Zuschriften wegen Vermißter die Erneuerung ihrer Wünsche zu begehren, hat den Erfolg gehabt, daß wir aus der Liste über zwanzig Namen streichen konnten, deren Träger indessen theils gefunden und heimgekehrt, theils gestorben waren. Zu bedauern bleibt es immer, daß zu einer großen Anzahl dieser Abmeldungen unsere besondere Aufforderung erst hat antreiben müssen.

Nicht in unsere Liste einzureihen ist der folgende Fall: Eine holländische Postkarte benachrichtigt uns, daß in den Mühlwerken der Herren Barry, Arnold u. Comp, zu Rondebosch (Cap der guten Hoffnung) ein Deutscher verunglückt sei, der lange an einer Herzkrankheit gelitten, dessen Namen man aber nicht genannt habe. Vielleicht vermißt eine deutsche Familie einen Anverwandten dort und kann diese Notiz benutzen.