Unglück in Koppenhagen

Textdaten
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Autor: Johann Peter Hebel
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Titel: Unglück in Koppenhagen
Untertitel:
aus: Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes
S. 194-195
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum: 1803-1811
Erscheinungsdatum: 1811
Verlag: Cotta
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Erscheinungsort: Tübingen
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ULB Düsseldorf und Djvu auf Commons
Kurzbeschreibung:
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[194]
Unglück in Koppenhagen.

Das sollte man nicht glauben, daß eine Granade, die in den unglücklichen September-Tagen 1807. nach Koppenhagen geworfen wurde, noch im July 1808. losgehen werde. Zwey Knaben fanden sie unter der Erde. Einer von ihnen wollte sie mit einem [195] Nagel von dem anhängenden Grunde reinigen. Plötzlich gerieth sie in Brand, zersprang, tödtete den einen auf der Stelle, nahm dem andern die Beine weg, und zerquetschte der Mutter, die mit einem Säugling an der Brust sorglos zusah, den Arm. Dieß lehrt vorsichtig seyn mit alten Granaden und Bomben-Kugeln.