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Titel: Ueber Blumendünger
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aus: Die Gartenlaube, Heft 3, S. 56
Herausgeber: Ernst Ziel
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Erscheinungsdatum: 1881
Verlag: Verlag von Ernst Keil
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[56] Ueber Blumendünger. In neuerer Zeit haben sich verschiedene chemische Fabriken und Handelsgärtnereien auf die Herstellung von Blumendünger verlegt. Die Bestandteile aller dieser Düngemittel sind der Hauptsache nach Salpetersalze. Unter mehreren seit einigen Jahren bekannt gewordenen Düngemitteln für Blumen hat man mit zweien besonders gute Erfolge erzielt: mit dem Pflanzen-Nährsalz der chemischen Fabrik von L. Bertram Söhne in Hameln an der Weser und mit dem Anadolin genannten Pulver des Apotheker Brockmann in Arnstadt. Man kann übrigens im Allgemeinen sicher sein, daß auch die von Handelsgärtnern angebotenen Stoffe gut sind. Dagegen warnen wir vor der Anwendung solcher Stoffe, die einen scharfen, wenn auch nicht schlechten Geruch haben. Jeder Blumendünger darf nur angewendet werden, wenn die Pflanze im Wachsthume ist. Zur Ruhezeit im Winter (mit Ausnahme von im Winter blühenden Pflanzen) zu düngen, schadet den Pflanzen. Grundsatz ist: wenig und oft! Eine zu starke Gabe kann Pflanzen sofort tödten. Die bequemste Anwendung ist, daß man das Pulver wöchentlich einmal dünn auf die Erde des Topfes streut. Man kann aber auch eine Lösung machen und davon wenig unter das tägliche Gießwasser mischen, was jedoch weniger sparsam ist. Wir bemerken noch, daß man diese Düngesalze in Gläsern oder Büchsen gut verschlossen aufheben muß, weil sie sonst naß werden. Das Salz verliert zwar nicht an Kraft, ist aber alsdann unbequemer anzuwenden. Man versuche nicht, naß gewordenes Salz auf dem Ofen zu trocknen, denn es wird durch das freiwerdende Krystallisationswasser flüssig.