Trügender Strahl

Textdaten
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Autor: Otto Ernst
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Titel: Trügender Strahl
Untertitel:
aus: Siebzig Gedichte
S. 41
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1907
Verlag: L. Staackmann
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Erscheinungsort: Leipzig
Übersetzer:
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Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Google-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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Trügender Strahl.


Freundlicher Gefährte später Stunden,
Kleiner Vogel, warum singst du nun?
Nacht und Schlaf hat längst die Welt umwunden.
Ließ die späte Lampe dich nicht ruhn?

5
Durch des Käfigs Hüllen wohl verirrte

Sich ein Strahl, der dir ins Auge drang,
Und dein helles Stimmlein klang und schwirrte –
Armer Freund! Der Morgen säumt noch lang.

Auch mein Mut erhob im Traum die Schwingen –

10
Aber Nacht umhüllt’ mich schwer und dicht.

Und mein Herz begann von selbst zu klingen – !
Welchem Licht es sang – ich weiß es nicht.