Topographia Hassiae: Ilmstatt

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aus Topographia Hassiae, Text von Martin Zeiller, Illustrationen von Matthäus Merian
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Ilmstatt.


Ist eine reiche Probstey vnnd Closter / Praemonstratenser Ordens / vnter der Regul S. Augustini, mitten in der Wetteraw / an dem besten vnd fruchtbarsten Ort deß Lands / zwo Meylen von Franckfurt / vnnd eine von Friedberg / an der Nidd gelegen: Der Flecken daran gleiches Namens mit dem Closter gehöret der Burg Friedberg zu. Es schreibt Nicolaus Serarius in vita B. Godefridi Comitis, daß es vorhin Elofstadt oder Elfstatt geheissen / vnnd solches Graff Gottfried von Cappenberg / ein Gottsfürchtiger Herr in Westphalen / vmb das Jahr Christi 1075. fundirt vnd erbawet habe: Wie er dann allhie zwar gestorben vnd begraben / die Reliquien vnd Gebeine aber zum theil von seinem Bruder Ottone / Probsten zu Cappenberg / im Jahr 1148. erhaben / vnnd nach ermeltem Closter Cappenberg gebracht worden seyn sollen. A. 1646. [96] im Julio haben die Käyserische vnd Chur-Bayrische conjungirte Armeen / vnter dem Herrn Generalissimo, ErtzHertzog Leopolden Wilhelmen zu Oesterreich / diß Orths sich verschantzt / vnd das HauptLäger eine Zeitlang gehabt.


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