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Von jenem hellen melodischen Wohllustmeer

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In dem das Weltall wallt,

Ein Meer von Zahl und Maas und Lieb’ und Tanz und Leben! –
Der Tropfe floß hernieder
Dem Wandrer zur Erquickung,
Zur Labung ihm, hin in sein Vaterland,

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Ein ziehend Sehnen nach dem vollen Strom. – –

Als Adam, als die erste Mutter einst
Den ersten Todten sahn, ach ihren Sohn,
Und den erschlagnen kalten Leichnam, (nun
Auf ewig kalt, auf ewig todt!)

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Mit starrer Hand umfaßten.

Und ihre Seelen untergehn,
Versinken wollten im verstummten Schmerz;
Da wars, da regten Töne sich
Des Mitgefühles einer andern Welt;

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Der Ewigkeit verschlossenes

Gewölbe brach; Musik erklang auf Erden.
     Des Seraphs Laute in der Hand
Schwebt über ihnen der Gestorbene

Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Fünfte Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, Seite 322. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_V.djvu/338&oldid=- (Version vom 1.8.2018)