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und die Sagen seiner Zeit sind dem Verfasser auch nicht unbekannt geblieben. [1]

Die übrigen Romane vom Hofe Karls des Großen scheinen in der Form, worin sie mir zu Gesicht gekommen sind, jünger als Ogier zu seyn. Aber es herrscht doch der nehmliche Geist darin: keine irrenden Ritter, wenig Ideen von veredelter Liebe!

Im Doolin von Mainz gewinnt dieser Held sehr bald die letzte Gunst Nikolettens, unter dem Versprechen der Ehe, und der Romanenschreiber läßt sie sterben, um ihn davon zu entbinden. Er heirathet nachher Flandrine, die Tochter eines Königs der Sessenen, die ihm von ihrer Mutter zugeführt wird, und mit der ihn Turpin ohne viele Weitläuftigkeiten trauet. Unterdessen heirathete ein anderer Held, Roloaster[WS 1], gar nicht. Er trieb sein Wesen mit einem Fräulein, das, (ein sehr sprechender Nahme,) Plaisante hieß.

Der Roman Magis und Vivian zeigt gleichfalls nichts als einige sehr gewöhnliche, und höchst materielle Liebesverständnisse, welche der Erzählung der Kriegsbegebenheiten beygemischt sind, um diese anziehender zu machen. Magis, der Hauptheld, lebt mit der Fee Orlande, seiner Beschützerin, in der größten Vertraulichkeit: er verführt aber auch nebenbey die Königin von Toledo, und lebt mit ihr im fortgesetzten Ehebruche.


Unter andern der Umstand mit dem Holzscheit[WS 2], der aus der Fabel des Meleager genommen ist.


  1. Lancelot, Artur, Morgane und andere Personen aus dem Cyclus der Tafelrundemythen werden angeführt.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Roboaster (siehe Verbesserungen)
  2. Vorlage: Holzschnitt (siehe Verbesserungen)