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und versprach noch ausserdem angelegentlichst, das vorgeschlagene Instrument als einen der Unterstützung Sr. Majestät des Königs würdigen Gegenstand zu empfehlen. Er that dies unverzüglich, und als der König in Kenntniß gesetzt worden, daß die veranschlagten Ausgaben sich auf etwa 70,000 Pfund Sterl. belaufen könnten, fragte derselbe sehr naiv, ob das kostbare Instrument von Nutzen für die Schifffahrt sein würde. Nachdem dies als unzweifelhaft dargethan worden, versprach der Seefahrtskundige König Carte blanche für jede erforderliche Geldsumme.

Sir John Herschel hatte seinen Plan und seine Berechnungen auf ein Objectivglas von 24 Fuß im Durchmesser, (also gerade die sechsfache Größe des Glases seines Vaters) gerichtet. Um diese gewichtige Masse gießen zu lassen, wählte er die Gießerei der Herren Hartly und Grant (letzterer ist der Bruder unsers schätzbaren Freundes, Herrn Dr. Grant,) zu Dunbarton. Das dazu bestimmte Material war eine Mischung von zwei Theilen des besten Kron-

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Richard Adams Locke, unbekannter Übersetzer: Neueste Berichte vom Cap der guten Hoffnung. Johann Philipp Erie, Hamburg 1836, Seite 38. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Neueste_Berichte_vom_Cap_der_guten_Hoffnung_(Mondschwindel).djvu/40&oldid=- (Version vom 1.8.2018)