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dass die Schuldner auch bei gutem Willen ihren Verpflichtungen nicht nachzukommen vermochten und sich unter dem, auf diese Weise leicht entstehenden Eindruck, vom Bankier übervorteilt und ausgewuchert zu werden, um so schneller dazu entschlossen, die Erfüllung ihrer Zusagen von Jahr zu Jahr zu verschieben oder mittelst gewaltsamer Kapitalreduzierungen und Zinsverkürzungen, am Ende auf dem Wege des Staatsbankrottes, aus ihren finanziellen Nöten herauszukommen. Dass auch dann das indirekt teilnehmende Privatkapital bedroht war, liegt auf der Hand. So findet sich Licht und Schatten nebeneinander, und es dürfte schwer sein anzugeben, was im allgemeinen und auf die Dauer überwog. Keinesfalls aber darf die zunehmende Beteiligung von Privatkapitalisten an derartigen Unternehmungen an und für sich als ein Indicium allgemeinen, wirtschaftlichen Niederganges gedeutet werden; es war dieses ebensowenig, als wenn in der Gegenwart Banken, Fabriken und Bergwerke sich in grösserer Anzahl aus Unternehmungen einzelner in Aktiengesellschaften verwandeln.

Die fremden Kapitalien, mit denen die Firma Haug und Link arbeitete, sind in einem besonderen Konto enthalten, das unter der Ueberschrift „Was wir schuldig bleiben“ oder „Unsere Creditori“ am Ende jeder Abrechnung aufgestellt wird. Dagegen sind die Passiva der einzelnen Faktoreien bereits bei Aufstellung ihrer Bilanz, der Berechnung des sogenannten Reichtums, berücksichtigt[1], so dass dieses Konto eigentliche laufende Geschäftsschulden an Lieferanten und dergleichen im allgemeinen nicht zu enthalten scheint. Fasst man die hier angegebenen Beträge näher ins Auge, so ergiebt sich im einzelnen folgendes. Zunächst werden unter dieser Ueberschrift regelmässig die Summen gebucht, welche als nur verzinsliche Fürlegung von den Geschäftsinhabern, ihren Mitverwandten und Beamten eingezahlt


  1. Die in den früheren Tabellen mitgeteilten Zahlen dieser Art verstehen sich sämtlich nach Abzug der Passiva.