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Kasper. Der Herr Pfarrer hat Recht – Komm, Klaus! wir wollen uns zu Bette legen – izt seh ichs ein, wir haben gesprochen, wie ein paar Esel –

Klaus. Mir kommts auch so vor, Gevatter! – aber das thut nichts – wir werden deswegen doch gut schlafen –

Kasper. Gute Nacht, Herr Pfarrer! (mit Klaus und Hansen ab)

Willner (zu Petern.) Geh sogleich nach Haus, und sag meiner Frau, wenn sie noch wach ist, daß ich bald nachkommen werde; ich will so lange hier bleiben, bis sich der arme Unglükliche völlig wieder erholt hat – (Peter ab) Ich danke dir, Gott! daß du mich gewürdiget hast, das Werkzeug zur Erhaltung eines Menschen zu seyn – laß mich jeden Tag mit einer guten That krönen, damit ich die Nacht nicht fürchten darf. (in ein Nebenzimmer ab)

Empfohlene Zitierweise:
Karl Ferdinand Daniel Grohmann: Wohlthat für Wohlthat, ein Schauspiel in zween Aufzügen. J. C. D. Müller, Riga 1790, Seite 117. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Grohmann_-_Wohlthat_f%C3%BCr_Wohlthat.pdf/15&oldid=- (Version vom 29.12.2023)