Seite:Gnirs-Tepl-Aegidius p475-492.djvu/5

Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Liste.png

Die Deckenfresken sind ein Werk des Schlaggenwalder Malers E. Dollhopf, der in dem Zwickelbild Papst Gregors gezeichnet hat: Elias Dollhopf pinx. 1765. Die zu weit gegangene Renovierung durch den Maler A. Waller im J. 1896 hat diesen Bildwerken die Ursprünglichkeit

genommen. Elias Dollhopf hatte hier den h. Ägidius in einer Reihe von sechs Bildern verherrlicht, dabei aber die eigentliche Heiligenlegende nur in zwei Darstellungen auf den gewölbten Decken des Altarraumes berücksichtigt:

1. Eine überaus bewegte, figurenreiche Szene (Abb. 431) stellt die Jagd dar, bei welcher die Hirschkuh des heiligen Eremiten vom Jagdherrn selbst durch einen Pfeilschuß getroffen wird.

2. In dem anschließenden Bilde erscheint der weißbärtige König (Karl Martell oder Karl der Große) vor dem unterdessen nach seiner

Empfohlene Zitierweise:
Anton Gnirs: Topographie der historischen und kunstgeschichtlichen Denkmale in den Bezirken Tepl und Marienbad. Filser, Augsburg 1932, Seite 479. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Gnirs-Tepl-Aegidius_p475-492.djvu/5&oldid=- (Version vom 3.9.2017)