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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/95

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Da fragt der pabst die fraw was sie für ein glouben het. Die fraw sprach sie gloubt den Cristen glouben vnd was ir die heilig Cristlich kirch gebüt vnd verbütet sie enhet anders keinen glouben. Vlenspiegel stund darby vnd begund zů gneigen mit vil gefertes vnd sprach aller gnedigster vatter. Du knecht aller knecht / den selben glouben gloub ich auch / ich bin ein gůt christen mann Der babst sprach warumb kerst du dan den rucken dem altar in der stilmeß. Vlenspiegel sprach Aller heiligster vatter ich bin ein armer grosser sünder vnnd zoch mich des mein sünd das ich das nit würdig wer / biß das ich mein sünd gebichtet hab. da was der babst des zů friden verlies Vlenspiegel vnd gieng da vff seinen palast vnd Vlenspiegel gieng in sein herberg vnd mante sein würtin vmb die hundert duckaten / die müst sie im geben / vnd bleib Vlenspiegel vor als nach / vnd ward von der Roemischen fart nit vil gebessert.


Die XXXV histori sagt wie Vlenspiegel

die iuden zů Franckford an dem Mey betrog vmb tusent[1] gulden / er verkoufft in seins trecks für propheten beer.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: insent
Empfohlene Zitierweise:
unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt XLVIIIr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/95&oldid=- (Version vom 31.7.2018)