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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/66

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zů mir vnd sag mir doch dein vnschuld / vnd was meinstu doch darmit / das du also in der pferdßhut[1] stast. Vlenspiegel der kam herfür vnd antwurt. Gnediger vnd hochgeborner fürst / ich besorg mich euwer vngnad / vnd foercht mich gantz vbel / so hon ich all mein lebtag gehoert / das ein ietlicher sol frid haben in seinen vier pfelen / da ward der hertzog lachen vnd sprach / wiltu nun auch mer vß meinem land bleiben. Vlenspiegel sprach. Gnediger her wie euwer fürstlich gnad wil. Der hertzog reit von im vnd sprach / bleib als du bist. Vnd vlenspiegel sprang ylens vß dem pferd / vnd sprach zů seinem todten pferd / danck hab mein liebes pferd / du hast mir daruon geholffen / vnd myr mein leben behalten. Vnd hast mir darzů wider ein genedigen herren gemacht / lig nur hie / es ist besser das dich die rapen fressen / dann das sie mich hetten gessen / vnnd lieff also zůfůß daruon.


Die .XXVI. history sagt wie Vlenspiegel

einem bauren seins landes ein teil abkauffet ym Lünenburger land / vnd saß darin in einem stürtzkarch.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: pferdßhnt
Empfohlene Zitierweise:
unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt XXXIIIv. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/66&oldid=3306729 (Version vom 31.7.2018)