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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/251

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zonen grübelt / dz ich im nit mocht das messer in den halß schlahen / dz ist mir auch leid. Das drit ist / das ich nitt mocht allen alten weibern die ob iren iaren seint / ir erß zů flicken / dz ist mir auch leid / wan die seint niemas nütz mee vff erden / dz sie dz erdreich bescheissen / da die frucht vff stet. Die begyn sprach / y behüt vns got was sagen ir nun Ich hoere wol wan ir starck weren / vnd hetten dz macht ir negei mir mein loch auch zoe / wan ich bin ein fraw wol von .lx iaren. Vlenspiegel sprach das ist mir leid / dz es nit geschehen ist. Da sagt die begyn so bwar euch der teüffel / vnd gieng von im vnd ließ in ligen. Vlenspiegel sprach. Es ist kein begyn so andechtig / wan sie zornig würt / so ist sie erger wan der teüffel.


Die .XCII histori sagt wie Vlenspiegel

sein testament macht darin der pfaff sein hend bescheiß

MErcken geistlich vnd weltliche persone / dz ir euwer hend nit verunreingen an testamenten / als Vlenspiegels testament gescha. Ein pfaff ward vlenspiegeln zů gebracht / das er im beichten solt / als nun der pfaff zů im kam / da gedacht der pfaff in im er ist ein abentürlich mensch gewesen / damit hat er vil gelts zůsamen bracht / es kan nit felen / er mus ein mercklich sum gelts haben daz solcstu im abziehen in seinen letsten end / villeicht würt dir auch etwas daruon. Als[1] nun Vlenspiegel dem pfaffen

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Alo
Empfohlene Zitierweise:
unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt CXXVIr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/251&oldid=3306676 (Version vom 31.7.2018)