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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/19

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ein bissen brots / da sprach er / ia so wiltu langsam kummen vff mein weckbrot. Da sprach Vlnspiegel ob ich aber eer kem dan feißter suppen zeit wer / vnd gieng da mit fürsich / vnd Vlenspiegel achtete des so lang das er dye zeit het / vnd das des mans huener vff der gassen giengen weiden / da het Vlnspiegel bei .xx. fedem oder mer / vnd hett ye zwen vnd zweit in mitten zesammen gebunden / vnd bande an ein ietlichs end des fadems ein bissen brots / vnd nam die fedem vn legt sie verdeckt vnd die bissen brotes herfür. Also nun die huener hie vnd dort kipten vnd schluckten die bissen brots mit dem end der fedez in die helß vnd kunten die doch nit ynschlucken / dann an dem andern end zohe ein ander hůn / also das ie eins das ander hinder zuckt / vnd kunt auch nit schlucken / vnd kunt des auch nit ledig vß dem halß werden / vonn grosse des bissen brots / vnd stůnden also mer dann zweihundert huener ye eins gegen dem andern zewürgen / vnd zugen das lůder.


Die neund history sagt wie Vlenspiegel

in einen ymenstock krouch / vnnd zwen bei nacht kamen vnnd den ymenstock wolten stelen / vnnd wie er macht das sich die zwen raufften vnd ließen den ymenstock fallen.

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unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt Xr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/19&oldid=3306607 (Version vom 31.7.2018)