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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/186

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kein gast mer haben dan dich. Vlenspiegel gedacht / dz würt gůt / vnd gat endlichen zu des pfeiffenmachers huß / vnd finde dz als er im gesagt het. Die magt wendet braten / vnd die fraw gat darumher / vnd richtet[1] zů / vnd Vlenspiegel kummet ins huß / vnd sagt zů der frawen dz sie endlichen solt kummen mit irer magt / irem hußwirt wer geschenckt ein grosser fisch / ein stoer / dz sie im den hülff heim tragen / er wolt den braten so lang wenden. Die fraw sagt ia lieber vlenspiegel / ich wil gon mit der magt vnd behend wider kumen. Er sagt gon endliche. Die fraw vnd magt giengen zů marckt / vnd der pfeiffentreyer kam under wegen vnd sprach zů in / wz sie zelauffen hetten. Sie sprachen Vlenspiegel wer in dz huß kummen / vnd het gesprochen / wie dz im ein grosser stoer wer geschenckt / den solten sie helffen heim tragen. Der pfeiffenmacher ward zornig / vnd sagt zů der frawen. Kunstu nit im huß bleiben / er hat das vmbsunst nit gethon / da ist ein schalckheit vnder. Vnd die weil het Vlenspiegel dz huß vnden vnd oben zůbeschlossen. Also da der pfeiffenmacher vnd sein fraw / mit der maget für sein huß kamen / da funden sie dy thür zů / da sprach er zů seiner frawen. Nun sichstu wol wz dů für ein stoer holen sollest / vnd sie klopften an die thür. Vlenspiegel gieng für die thür vnd sagt. Lassen euwer klopffen ich laß niemans yn diser wirt hat mir befolhen vnd zůgesagt ich sol allein hin sein / er woel kein gast mer haben dan mich / gon nur hin / vnd kumen nach essen harwider. Der pfeiffenmacher sprach /

das ist war ich sagt also / aber ich meint es nit also. Nun

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: richter
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unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt XCIIIv. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/186&oldid=- (Version vom 31.7.2018)