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Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/149

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bist ich las mich duncken du syest kein rechter küßner knecht daß merck ich an deinen geberden oder du můst nit lang darbei gewesen sein wan du bist des wercks nit gewont / hetstu darby nit me dan iiii. tag geschlaffen so rimpfsttu ouch dich nit also dorab vnd fragst ouch nüt darnach / so wer dir das ouch nit wider. Darumb mein lieber knecht lust dich nit hie zů bleiben so magstu morgen gan da dein pferdt stat Vlenspiegel sagt lieber meister ir sagen war ich bin daby nit lang gewesen / wan ir mir nun woellen gestatten daß ich iiii necht by dem werck schlieff das ich des gewont vnd dan sehen ir was ich thůn mag Des was der kürßner zů friden / wan er bedorfft sein vnd kunt ouch wol neyen.


Die LIII. histori sagt Wie vlenspiegel

einem kürßner in den beltzen schlieff drucken vnd naß als in der küßner geheissen hett.

Empfohlene Zitierweise:
unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt LXXVr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/149&oldid=- (Version vom 31.7.2018)