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lies ‚„nicht“ vor perf.‘ statt ,war nicht‘. – S. 206 zwischen n und ist einzuschieben: nȧḱə „nahe bei“, anaice, O’R. „near to“. – S. 206 z. 18 lies oxt statt oxtə. – S. 206 z. 19 lies oxt də xəȷ statt oxtə gə t. – S. 207 z. 8 lies ŋ́ȧlə statt ŋȧlə. – „orə ‚verfinsterung‘. Der vollständige satz steht unter ēklips s. 93. Offenbar stand ursprünglich vī eklips orə, eŕ ə ŋ́ȧlə. orə ist ‚auf ihr‘ und wurde nachträglich durch eŕ ə ŋ́ȧlə erläutert. Nachträglich bemerke ich, dass ēklips s. 93 fem. ist, nicht, wie Sie angeben, beleg nach Martin bei mir. Noch nachträglicher bemerke ich, dass Ihr gewährsmann offenbar masc. angegeben haben muss.“ Pedersen. Hierauf habe ich zu bemerken, dass mir der satz genau so, wie er s. 93 steht, mitgeteilt worden ist. Man könnte ja nun wohl vermuten, mein gewährsmann habe das ihm vorschwebende wort ēklips ausgelassen. Dies wird jedoch durch die mir noch genau vorschwebende betonung des satzes höchst unwahrscheinlich gemacht. orə hatte einen starken akzent, und die worte eŕ ə ŋ́ȧlə schlossen sich ohne pause an. So sehe ich mich genötigt, das wort orə, wenn auch leider ohne erklärung, im wörterbuche stehen zu lassen. Was das geschlecht des wortes ēklips anbetrifft, so wird es wohl als masc. und fem. vorkommen. Ich habe keinen anderen beleg als diesen einen, und Pedersen scheint auch nur einen zu haben. Was aber Martin recht ist, ist doch auch wohl anderen leuten billig. – S. 207 z. 13 füge hinzu: osglīm. – S. 207 z. 27 streiche æs. – S. 207 z. 28 streiche ə. – S. 207 z. 31 lies šŕārəxə statt šrārəxə. – S. 207 z. 33 füge hinzu: fuəŕ šē ə ńī vī wai. „Er hat sein ziel erreicht.“ – S. 208 zwischen ōlĭm und ōrə ist einzuschieben: ōrān, m., „lied“, orán, O’R. – S. 208 zwischen ōrnə und ōs ist einzuschieben: ōŕ „denn“, oir, aus óir úair. W. 860. – əs dømsə fēn, ə rińū ē šin, ōŕ ńī jēnfŭi ə ĺēȷ šin gə ʒyn ŕ̥ bi elə. „Mir selbst ist das passiert; denn so etwas würde keinem andern geschehn.“ – S. 208 z. 23 füge hinzu: pl. oxrəxī, oxrəxə, oxləxī. – S. 208 z. 29: „ømərə ist gen. von ūmrə, *iomortha aus *iomratha aus *iomramha durch die regelmässige analogische vermischung von auslautendem mh und dh“ Pedersen. – S. 209 z. 16 paul̄. „Auch mir. poll LL. 62a, 43, gen. puill LL. 63a, 37, cymr. pwll.“ Pedersen. – S. 209 zwischen paul̄ und pāī ist

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Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 288. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/530&oldid=- (Version vom 31.7.2018)