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uathbhás. Auffälliger ist der schwund im ir., aber hier kommt ja auch die schreibung cóimhthidheach vor (das dh nach dem í bei M’Curtin ist natürlich stumm). .Die ir. form cóigcrích findet sich auch in den beiden gälischen dialekten wieder: schottisch coigreach ‚stranger‘, Manx cagliagh ‚boundary‘.“ Pedersen. – S. 159 z. 20: „Siamsa an gheimhridh s. 10 coim ‚waist‘.“ Pedersen. – S. 160 zwischen z. 2 und 3 einzuschieben: kōrə „kiste“, comhra, O’R. „an ark, a coffin“. Vgl. comrar „capsa“ Z.-E. 871. – S. 161 z. 10 lies m. f. statt m. – S. 161 z. 21 streiche „zu kør“ und lies: caráiste, O’R. „a carriage, baggage“ aus engl. carriage. – S. 162 vor z. 1 füge hinzu: *kør „sünde“, coir, Keat. pl. køŕəxī. Vgl. das beisp. unter æŕī. – S. 162 z. 2: „air. coirm ‚bier‘, W. 437.“ Pedersen. Füge ausserdem hinzu: St.-B. 93. – S. 162 z. 8 setze ein komma hinter leš. – S. 162 z. 12 lies gøsūləxt statt gōsūləxt. – S. 162 z. 15 køšĭm. „Falsch. Vgl. ḱē vēȷ ə xošń̥ ə wūn šin āt? ‚Was kostet der torf bei dir? Wieviel verlangst du für den torf‘? Fut. relat. xošnōs punt ‚was ein pfund kostet‘. Vgl. dazu M’Curtin unter if: is éigean damh fhághail dá mhéad coiseonadh sé, ‚I must have it, if it cost ever so much‘, unter cost: biadh sé agam gidh bé choiseonus sé, ‚I will have it what ever it costs‘. Dasselbe verbum kommt auf Aran in der bedeutung ‚verteidigen‘ vor: košnō mē mē hēn, inf. košn̥c (Martin). Molloy 95 cosuint ‚defend‘, W. cosnaim s. 449. Die bedeutungsentwickelung von ‚verteidigen‘ zu ‚kosten‘ ist durch das anklingende englische wort beeinflusst. Vgl. dȳr ’teuer‘.“ Pedersen. – S. 162 zwischen køšĭm und køškīm ist einzuschieben: køšḱēm, coiscéim, s. ḱēm. – S. 162 z. 18 kraŋərə, knagərə. „Martin spricht das r mouilliert. M’Alp. cnagaire.“ Pedersen. – S. 163 zwischen krøtəx und kruə ist einzuschieben: kru „zustand“, cruth, Z.-E. 238, W. 455, St.-B. 60. – fiəxəx šē, ən fĭū iəd šə xør ə marəgə, wil šēd ə gru wȧ gə ĺōr „Er sehe einmal zu, ob die sachen da in genügend gutem zustande sind, dass es sich lohnt, sie zum markt zu bringen.“ – S. 164 z. 2 kruhijōŕ. „Wegen cymr. creawdwr, bret. kroner ist anzunehmen, dass die ir. wörter durch (alte) volksetymologische vermittlung auf lat. creator, creare beruhen.“ Pedersen. – S. 164 z. 23: „hryc (Mart.).“ Pedersen. – S. 165 z. 1: kryəx ist fem.“ Pe-

Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 282. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/524&oldid=- (Version vom 31.7.2018)