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ausgestattet. Dort hingen Töpfe, Pfannen und Kessel von verschiedener Größe, während dicht daneben in einem Ständer das nötige Geschirr seinen Platz gefunden hatte.

Als Heinrich noch mit fast ungläubigem Staunen dieses behagliche Gemach musterte, ertönte plötzlich hinter ihm eine Stimme, die mit etwas heiserer Stimme ausrief. „Dieb – Spitzbube – Dein Gewissen läßt Dir keine Ruhe …!!“

Entsetzt war der Junge herumgefahren. Doch sein erster Schreck ging schnell in ein harmlos frohes Lachen über, als er nun einen großen Papagei bemerkte, der oben auf einem Bücherregal hockte und jetzt aufkreischend sein Gefieder sträubte, um dann abermals dieselben anklagenden Worte zu wiederholen.

Heinrich kümmerte sich um den Vogel nicht weiter. Etwas anderes nahm seine Aufmerksamkeit in Anspruch. In der Mitte der Hinterwand des Blockhauses hatte er eine schmale Holztür bemerkt, und eilig ergriff er nun eine der Lampen, um nachzusehen, ob es hier wirklich noch andere Räumlichkeiten gab. Als er die kleine Tür öffnete und zuerst spähend hindurchblickte, sah er eine etwa eineinhalb Meter hohe und vielleicht drei Meter breite, dabei aber recht tiefe Felshöhle vor sich liegen, die mit allerlei Gegenständen

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W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 41. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/42&oldid=- (Version vom 31.7.2018)