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Zwirn erbeten und auch wirklich erhalten. Ebenso fing er ein paar junge Kaninchen und baute für diese in der Nähe der Grotte an einer versteckten Stelle einen Stall. Aber erst als er Lottchen aus einem Nest zwei junge Papageien besorgt und für diese aus biegsamen Zweigen einen großen Käfig hergestellt hatte, besserte sich ihre Stimmung. Viele Stunden saß sie jetzt bei ihren Lieblingen und schaute deren gewandten Kletterübungen zu. Und unermüdlich plapperte sie ihnen dieselben Worte vor, um ihnen das Sprechen beizubringen.

Trotzdem hatte der Knabe seine Absicht, die Nächte zu geheimen Ausflügen nach dem Ostteile der Insel zu benutzen, keineswegs aufgegeben, ebensowenig wie er die rätselhaften Zeichen an der Rückwand der Grotte vergaß. Verschiedentlich war er wieder in der zweiten Höhle gewesen und hatte diese genau untersucht, ohne jedoch etwas Neues zu entdecken. Er war fest davon überzeugt, daß dieselben Leute, von denen die Kisten mit sicher recht großer Mühe durch den engen Felsgang in das Versteck hineingeschafft worden waren, auch die merkwürdigen Pfeile und Zahlen in den Stein eingemeißelt hatten. Oft genug stand er mit der Lampe in der Hand sinnend vor den seltsamen Zeichen und suchte deren Zweck zu

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W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 35. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/36&oldid=- (Version vom 31.7.2018)