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sich auf der Insel umhertrieben, Früchte einsammelten und auf die Kaninchen – denn daß es wirklich Kaninchen waren, hatte der Knabe inzwischen an einigen in die Fallen geratenen Tieren festgestellt – Jagd machten. Die Schwarzen verschwanden jedoch nach einigen Stunden wieder, tauchten aber auch an den folgenden Tagen wiederholt noch auf, so daß Heinrich erst immer spät abends nach der Quelle sich hinschleichen konnte, um Trinkwasser zu holen und damit für sich und die kleine Lotte eine Reissuppe zu kochen. Während es noch hell war wagte er es nicht ein Feuer anzuzünden, da er den verräterischen Rauch fürchtete. – Am vierten Tage nach dem Erscheinen dieser unbequemen Gäste trieb die Neugier den Knaben dann gleich nach Anbruch der Morgendämmerung auf die östlichen Uferberge. Sorgfältig stets hinter Felsstücken Deckung nehmend, erreichte er unangefochten die Höhe. Inzwischen war es bereits hell genug geworden, um einen großen Dreimaster erkennen zu können, der an einem der benachbarten Felseneilande in einer Bucht vor Anker lag. Zwei Stunden blieb Heinrich auf diesem Beobachtungsposten und bemerkte so, wie eine ganze Menge von Leuten eifrig mit irgend welchen Erdarbeiten beschäftigt war und wie anscheinend die losgeschaufelte Erde mit Hilfe

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W. Belka: Die Zauberinsel. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 25. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Zauberinsel.pdf/26&oldid=- (Version vom 31.7.2018)