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Nach seiner Rückkehr ins Stift war er vom 17. Juni 1658 bis 22. Sept. 1655 Pfarrverweser in Alland, vom 22. Sept. 1655 bis 10. Mai 1656, ein zweitesmal 26. Juni bis 29. Dec. 1656 und ein drittesmal 22. Jänner 1657 bis 20. April 1664 Pfarrverweser in Mönchhof und vom 21. April 1664 bis 5. Jänner 1669 wiederum Pfarrverweser in Alland. Am 5. Jänner 1669 wurde er als Subprior, Novizenmeister und Beichtvater der Conventualen ins Stift berufen, kam am 23. Februar 1670 als Pfarrverweser nach Trumau, kehrte aber krankheitshalber am 17. Sept. 1672 ins Kloster zurück, wo er an Wassersucht am 21. Dec. 1672 starb. Er wurde im nördlichen Flügel des Kreuzganges begraben. „Religiosus doctus et pius, singularis disciplinae regularis zelator“ (Höffner).

472. Sebastian Strippel,

1619 zu Hagenau im Elsass geboren, legte am 20. August 1638 die Profess ab und feierte am 29. Dec. 1641 seine Primiz. Er wurde im Jänner 1643 infirmarius, war vom 8. Jänner 1644 bis April 1645 Refectorar, 3. März bis April 1645 auch Kastner, versah hierauf vom 12. Sept. 1645 bis Jänner 1646 und ein zweitesmal vom Herbste 1646 bis 3. Jänner 1647 die Pfarre Podersdorf, kam am 5. Dec.1647 als Pfarrverweser nach Niedersulz und von dort am 29. Nov. 1651 in gleicher Eigenschaft nach Steinbruch. Hierauf war er Pfarrverweser in Mönchhof (24. März bis 5. Juli 1652), in Trumau (5. Juli 1652 bis 31. März 1653) und Podersdorf (18. April bis 17. Juni 1653). Er wurde dann ins Stift zurückberufen, wo er 1653 bis 12. Jänner 1656 als Pfarrverweser, vom Herbste 1653 bis 7. Februar 1655 als Sacrista und 7. Februar 1655 bis 12. Jänner 1656 als Küchenmeister thätig war. Er starb im Stiftshofe zu Wien am 22. Februar 1656 an der Wassersucht. „Promptus singulariter ad obedientiam Religiosus et bonus Concionator“, sagt Höffner.

473. Stephan Bader

war 1613 zu Hagenau im Eisass geboren, legte am 20. August 1638 die Profess ab und wurde hierauf zur Vollendung seiner Studien nach Wien geschickt, wo er 1639 Magister der Philosophie wurde. Seine Primiz feierte er am 13. Nov. 1639. Er war vom 6. Jänner 1640 bis 2. Nov. 1644 Kämmerer, 2. Nov. 1644 bis 18. Februar 1645 Superior im Stifte Schlierbach, 18. Februar 1645 bis 8. Jänner

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 82. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/99&oldid=- (Version vom 18.6.2020)