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19. März 1694 die Profess als Laienbruder ab. Vom 7. Jänner 1699 bis 18. Februar 1700 war er Refectorar, hospitierte hierauf ein Jahr lang in einem auswärtigen Stifte, wurde nach seiner Rückkehr am 11. Juli 1701 Subsacrista und behielt dieses Amt bis 29. Sept. 1702, worauf er vom 1. Nov. 1702 bis 19. März 1703 wiederum Refectorarius war. Am 1. Mai 1703 wurde der unruhige Mann abermals für einige Zeit entlassen, kehrte aber am 14. Nov. 1706 wieder ins Stift zurück. Vom 2. Februar bis 24. Juli 1707 war er zum zweitenmal Subsacrista und starb am 26. Dec. 1732 im Stifte. „Bis Romae fuit, ubi ei a Sanctitate sua pedes loti sunt in Coena Domini“ (Cor. fratr.).




LIII. Abt Marian I. Schirmer von Schirmthal. (Vom 23. April 1693 bis 27. Juni 1705.)

588. Marian Zeislmair

(al. Zeismayr), am 23. Jänner 1673 zu Wien geboren, legte am 20. August 1694 die Profess ab und feierte am 28. April 1697 die Primiz. Er war vom 25. Jänner 1698 bis 7. Jänner 1699 Adjunct des Schaffners der vorderen Waldungen, 7. Jänner 1699 bis 7. Jänner 1702 Vestiarius, 7. Jänner bis 7. Nov. 1702 Vicar von Gaden und wurde am 7. Nov. 1702 Cooperator in Mönchhof. Da er an einer Augenkrankheit zu leiden begann, musste er schon am14. August 1703 ins Stift zurückkehren, hielt sich dann zur Erholung in Wien und Niederleis auf, fand aber nirgends Heilung. Obwohl beinahe gänzlich erblindet, erschien er doch täglich im Chore und hörte noch Beichte, bis er zu Wien am 19. Jänner 1710 an Phthisis starb. Er wurde im Stifte begraben.

589. Norbert Sibert,

am 12. April 1674 zu Duben in Böhmen geboren, legte am 29. August 1694 die Gelübde ab und primizierte am 15. August 1698. Er war vom 7. Jänner 1699 bis 1. April 1701 als Adjunct des Schaffners der hinteren Waldungen, 1. April 1701 bis 2. Jänner 1702 als Cooperator von Gaden und 8. März bis 29. Sept. 1702 als Sacrista thätig, wirkte hierauf als Pfarrverweser: in Münchendorf 5. Oct. 1702 bis 3. Nov. 1705, in Winden 6. Nov. 1705 bis 14. Sept. 1710 und

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 141. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/158&oldid=- (Version vom 19.6.2020)