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Belagerung mit. Er hospitierte hierauf vom 31. Dec. 1688 bis 8. März 1685 in Zwettl und feierte nach seiner Rückkehr ins Stift am 29. April 1685 seine Primiz. Er war vom 29. Oct. 1685 bis 3. Jänner 1691 Sacrista, 2. April 1689 bis 10. Nov. 1690 Pfarrverweser in Heiligenkreuz, 5. April 1689 bis 3. Jänner 1691 Bibliothekar und 3. Jänner bis 6. August 1691 Vicar von Gaden. Vom 6. August 1691 bis 4. Jänner 1696 wirkte er als Pfarrverweser von Trumau, 14. Jänner bis 15. März 1696 wiederum als Vicar von Gaden, 15. März 1696 bis 22. Sept. 1698 als Kastner in Niederleis, verwaltete 25. Sept. 1698 bis 21. Mai 1704 Wildeck und 23. Nov. 1704 bis an seinen Tod das Gut Tallern. Er starb daselbst am 26. Sept. 1705 und wurde im Stifte begraben.

565. Gerhard Weixelberger,

am 20. Nov. 1660 zu Mauer in Niederösterreich geboren, wurde am 11. Mai 1681 eingekleidet und legte am 17. Mai 1682 die Gelübde ab. Im Jahre 1683 flüchtete er sich vor den Türken nach Steiermark, hospitierte vom Juli 1683 bis 19. Nov. 1685 in Reun, wo er mit Erlaubnis des Abtes Clemens am 23. April 1685 primizierte, und vom 6. Dec. 1685 bis 29. April 1686 in Baumgartenberg. Nach seiner Rückkehr ins Stift war er vom 25. Mai 1688 bis 5. Jänner 1693 Küchenmeister, 5. Jänner bis 28. Juli 1693 Schaffner der vorderen Waldungen, 12. August 1693 bis 9. Nov. 1695 Pfarrverweser in Steinbruch, 9. Nov. 1695 bis 19. Februar 1700 Pfarrverweser in Podersdorf und fungierte vom 3. März 1700 bis 2. Mai 1701 als Administrations-Secretär in Neuberg, worauf er ins Stift zurückkehrte. Hier war er vom 12. Mai 1701 bis 2. Jänner 1702 Beichtvater der Conventualen, am 10. Jänner 1702 kam er als Pfarrverweser nach Mönchhof und von dort am 31. Dec. 1704 als Subprior und Vicar von Gaden wieder nach Heiligenkreuz zurück. Beide Ämter bekleidete er, bis er nach dem Ableben Marians I. am 21. Juli 1705 zum Abt erwählt wurde. Am 15. Nov. 1705 wurde er infuliert, am 6. Jänner 1706 zum General-Vicar für die österreichischen Länder ernannt und starb nach einer segensreichen Regierung als Senior am 26. Juni 1728. In der von ihm errichteten Annakapelle fand er sein Grab.

566. Clemens Eder

wurde am 23. Februar 1665 zu Mattersdorf in Ungarn geboren und legte am 18. April 1683 die Profess

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 129. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/146&oldid=- (Version vom 24.6.2020)