Schpäter Ahnfank

Textdaten
Autor: Georg Schulze
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Titel: Schpäter Ahnfank
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Quelle: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender für das Schaltjahr 1928, S. 30
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Schpäter Ahnfank.


     Wose ahnfängst, zu vullenden,
Bleit dir wull so lank es Lahm?
Wärschte net de Kraft verschwenden
An än unbedachten Trahm?
Un wenn deine Lieb net wankt,
Mänste, daß dirsch wärd gedankt?

     Wässes net. Doch loß mich denken,
Dosses noch net sei zu schpät;
Gott dr Harr muß alles lenken.
Drim mit meiner Hoffnungsfräd
Soll mei End mir nahnt sein,
Schlof ich ohne Sorring ein.

     Solltes wart sein, drahn zu wenden
Wosne nut tutt, Gartnerschfleiß,
Wärd wull ah von annern Händen
Grußgezuhng ä schwaches Reis,
Un wenns iwrings mant gerett,
Wärich ah gruß nethig net.

     Untern Haupt mit grae Haaren
Krieng Gedanken wull Geschtalt,
Die zu huch dr Juhngd waren;
Denn macht ahch Erfahring kalt,
Wos is gut un schien un wahr,
Sie enthillts dn Gäst ärscht klar.

     Gah drim net ä Plan verluren,
Dan dir Gott su schpät gitt ein.
Die dr Herr sich hot erkuren
Muß de rachte Zeit wull sein.
Frog net, wos wärd ausgericht.
Tu getreilich deine Flicht.