Othmar Doublier

Othmar Doublier
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* 4. September 1865 in Wien
† 29. April 1946 in Wien
österreichischer Rechtshistoriker und Bibliothekar
Seit 1893 an der k. k. Hofbibliothek in Wien, 1918–1922 als Vize-Direktor; Autor in der Allgemeinen Deutschen Biographie
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DNB: Datensatz, Werke

VerwandteBearbeiten

  • Vater: Laurenz Doublier (Wien 1835 – 1902 Au bei Steeg), Studium für das Lehramt der Geographie und Geschichte, 1871 Lehrer an der Kommunal-Oberrealschule in der Wiener Vorstadt Wieden, 1892 Schulrat-Titel. Mit Weiterführung der Anstalt als Landes-Schule 1894 pensioniert. Mitbegründer, Ausschuss-Mitglied und Schriftführer des Lehrer-Vereins „Mittelschule“ in Wien. 1892 bis 1902 Direktor des Mädchenlyzeums Eleonore Jeiteles.

WerkeBearbeiten

  • Formalakte beim Eintritte in die altnorwegische Gefolgschaft. In: Mittheilungen des Instituts für Oesterreichische Geschichtsforschung / redigirt von E. Mühlbacher. Sechster Ergänzungsband, Wagner, Wien 1901, S. 254–264 Internet Archive = Google-USA*
  • Die Versammlung deutscher Bibliothekare in Halle. Referat, erstattet im Österr. Verein für Bibliothekswesen am 23. Oktober 1903. In: Mitteilungen des Österreichischen Vereins für Bibliothekswesen / hrsg. vom Vereins-Ausschusse, redigiert von August Weisz und G. A. Grüwell 7 (1903), S. 178–183 Internet Archive = Google-USA*
  • Entlohnung der altnorwegischen Gefolgschaft. In: Festschrift für Karl von Amira, Zu seinem sechzigsten Geburtstage gewidmet von seinen Schülern, Häring, Berlin 1908, S. 59–77 Internet Archive = Google-USA*
  • Ein Vierteljahrhundert aus der Geschichte der Hofbibliothek 1891-1916. In: Festschrift der Nationalbibliothek in Wien / hrsg. zur Feier des 200jährigen Bestehens des Gebäudes, Wien 1926, S. 163–210
  • Geschichte der Wiener Zeitungen 1929/30
  • Zeitungswesen. In: Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Ein Handbuch zur Geschichte der deutschen Dichtung in Österreich-Ungarn / hrsg. von Eduard Castle. Bd. 3: Von 1848 bis 1890, Wien 1930, S. 867–892

ÜbersetzungenBearbeiten

L. M. B. Aubert (1838–1896), norwegischer Rechtshistoriker, Justizminister der rechtskonservativen Regierung Christian Homann Schweigaard vom 3. April bis 26. Juni 1884

  • Grundbøgernes (skjøde- og panteprotokollernes) historie i Norge, Danmark og tildels Tyskland [Geschichte der Grundbücher (Auflassungs- und Pfändungsprotokolle) in Norwegen, Dänemark und Teilen Deutschlands]. Mit einem Resumé in deutscher Sprache. Aschehoug, Kristiania [Oslo] 1892 [Beruhend auf den Ergebnissen einer Studienreise des Verfassers durch Deutschland, enthaltend eine Skizze der grundbuchrechtlichen Entwicklung in den Städten Hamburg, Rostock, Danzig, Hannover, München, Berlin, Kiel und Flensburg] Internet Archive = Google-USA*
    Rezension durch Max Pappenheim, in: Kritische Vierteljahresschrift für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft Bd. 36 = N.F. Bd. 17, 1894, S. 564–566 MPIeR
  • Nach dem norwegischen Original teils übersetzt, teils bearbeitet von Othmar Doublier unter dem Titel:
    Beiträge zur Geschichte der deutschen Grundbücher. In: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 14=27 (1893), S. 1–74 MPIeR

Artikel in der Allgemeinen Deutschen BiographieBearbeiten


SekundärliteraturBearbeiten