Textdaten
Autor: Wilhelm Lohrengel
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Titel: Nohng Harz
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Originalherkunft: In dr Lieschtunne
Quelle: Allgemeiner Harz-Berg-Kalender für das Jahr 1903
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Nohng Harz.


     Ich kenn äne Gehngd,
Dar bin ich su hold,
Die kenn ich ned meiden
Im Silber un Gold;
Denn immer un immer,
Ich musses geschtiehn,
Ziehn alle meine Gedanken dohin.

     Ich wäß dort ä Platzel,
Dos ist mer su lieb,
Do wächst äne Tanne,
Die huhltmer kä Dieb;
Denn immer un ewig,
Ich musses mant sahn,
Is disse Tanne mir zugethan.

     Ihr Schatten kän Annern
Wie mich terfrät.
Viel Vorschen terfuhrens
Zu ihren Läd.
Ob fern oder nahnt,
Doderfier will ich schtiehn,
Verwahrtsemer doch än treie Sinn.

     Drim bin ich dar Gehngd,
Dan Platzel su hold,
Ich kännt se net meiden
Im Silwer un Gold.
Drim immer un immer
Mit dn Wolken ziehn
Ahch alle meine Gedanken dohin.

Aus: „In dr Lieschtunne“ von W. Lohrengel