Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Weigl“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 16 (1890), Seite 484
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Weigl. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 484. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Weigl (Version vom 21.12.2022)

[484] Weigl, Joseph, Komponist, geb. 28. März 1766 zu Eisenstadt in Ungarn, erhielt seine Ausbildung durch Albrechtsberger und Salieri und ward unter Kaiser Leopold II. Kapellmeister des Hofoperntheaters in Wien, wo er 3. Febr. 1846 starb. Unter seinen vielen italienischen und deutschen Opern, die sich durch anmutige Melodik und Gediegenheit des Tonsatzes auszeichnen, hat sich „Die Schweizerfamilie“ (1809) bis auf die neueste Zeit die Gunst des Publikums bewahrt. Außerdem komponierte er gegen 20 Ballette, mehrere Oratorien (darunter „Das Leiden Jesu“) und das geistliche Drama „Baals Sturz“.


Jahres-Supplement 1891–1892
Band 19 (1892), Seite 977978
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[977] Weigl, August, österreich. Artilleriegeneral, geb. 1831 zu Wien, trat 1848 als Kanonier in die Artillerie, nahm an den Feldzügen 1848–49 in Ungarn und 1859 in Italien teil, ward 1864 Hauptmann im Generalstab, 1869 Professor an der Kriegsschule, 1872 Major, 1874 Oberstleutnant, 1877 Oberst und Kommandant des 8. Feldartillerieregiments, 1881 Artilleriedirektor beim Generalkommando in Sarajevo, 1882 bei jenem in Lemberg, 1883 Generalmajor, 1884 beim 2. Korps in Wien, 1885 Kommandant [978] der 2. Artilleriebrigade und 1888 Feldmarschallleutnant. Im Februar 1891 mit der Inspizierung der neuorganisierten Festungsartillerie betraut, wurde er im Januar 1892 zum Festungsartillerie-Inspektor ernannt. W. ist seit Ende 1889 Chef des 2. Korpsartillerieregiments.