Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Viette“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 19 (Supplement, 1892), Seite 953
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Viette. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 19, Seite 953. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Viette (Version vom 09.01.2023)

[953] Viette, Jules François, franz. Politiker, geb. 6. Mai 1843 in Blamont (Doubs), ward Advokat daselbst. Er bekämpfte in der Presse das Kaiserreich und, nachdem er 1870–71 den Krieg als Mobilgardenkapitän mitgemacht hatte, beteiligte er sich an der Verteidigung der Republik in den Zeitungen seiner Heimat. 1871–78 war er Generalrat des Doubsdepartements. 1876 wurde er auf Empfehlung Gambettas in Montbéliard zum Deputierten gewählt und schloß sich in der Kammer der republikanischen Linken an. Vom Dezember 1887 bis Februar 1889 war er Minister des Ackerbaues und übernahm 27. Febr. 1892 im Ministerium Loubet das Portefeuille der öffentlichen Arbeiten. V. ist Freimaurer und wegen seines geistreichen Witzes bei allen Parteien beliebt.