Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Usinger“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 16 (1890), Seite 24
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Usinger. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 16, Seite 24. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Usinger (Version vom 11.04.2021)

[24] Usinger, Rudolf, deutscher Geschichtsforscher, geb. 1835 zu Nienburg, studierte in Göttingen Geschichte und habilitierte sich daselbst als Privatdozent, ward 1865 Professor in Greifswald, 1868 in Kiel und starb daselbst 1. Juni 1874. Er schrieb: „Deutsch-dänische Geschichte 1189–1227“ (Berl. 1863), „Napoleon, der Rheinische und der Nordische Bund“ (das. 1865), „Forschungen zur Lex Saxonum“ (das. 1867) und gab den 1. Band von S. Hirsch’ „Jahrbüchern des Deutschen Reichs unter Heinrich II.“ (das. 1862) heraus. Als Sekretär des Vereins für schleswig-holsteinische Geschichte machte er sich um die Förderung der Geschichte dieser Landesteile verdient. Aus seinem Nachlaß erschien: „Die Anfänge der deutschen Geschichte“ (Hannov. 1875); „Officium sancti Kanuti ducis“ (Kiel 1875) u. „Visio Godeschalci“ (1875).