Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Polyxĕna“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 13 (1889), Seite 213
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Polyxĕna. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 13, Seite 213. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Polyx%C4%95na (Version vom 27.01.2023)

[213] Polyxĕna, im griech. Mythus Tochter des Priamos und der Hekabe, wurde von Achilleus geliebt, der dem Priamos den Abzug der Griechen versprach, wenn er sie ihm zur Gemahlin gebe. Während man hierüber im Tempel des thymbräischen Apollon unterhandelte, brachte Paris dem Achilleus die tödliche Wunde in der Ferse bei. Vor seinem Tod verlangte dieser aber noch, daß man nach Trojas Eroberung die P. auf seinem Grab opfern solle, was dann auch sein Sohn Neoptolemos that. Sophokles und Euripides haben den Stoff in (verloren gegangenen) Tragödien behandelt. Vgl. Förster, Achilleus und P. (im „Hermes“, Bd. 17).