Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Kuhlau“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 10 (1888), Seite 281
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Kuhlau. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 10, Seite 281. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Kuhlau (Version vom 29.01.2023)

[281] Kuhlau, Friedrich, Komponist, geb. 1786 zu Ülzen im Lüneburgischen, erhielt seine Ausbildung durch Schwenke in Hamburg, flüchtete, um der französischen Konskription zu entgehen, 1810 nach Kopenhagen, wo er eine Kammermusikusstelle erhielt und nach Aufführung seiner ersten, mit großem Beifall aufgenommenen Opern: „Die Räuberburg“ und „Elisa“, zum Professor und königlichen Hofkomponisten ernannt wurde. Er starb 13. März 1832 in Kopenhagen. Außer andern Opern: „Lulu“, „Die Zauberharfe“, „Hugo und Adelheid“, „Der Erlenhügel“ (mit Benutzung dänischer Volkslieder) etc., schrieb er Gesangskompositionen sowie Instrumental- und Klaviersachen, darunter viele instruktive, noch heute als Unterrichtswerke geschätzte Sonaten. Vgl. Thrane, Friedr. K. (Leipz. 1886).