MKL1888:Eichrodt

Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Eichrodt“ in Meyers Konversations-Lexikon
Band 5 (1886), Seite 363
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Eichrodt. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 5, Seite 363. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Eichrodt (Version vom 11.04.2021)

[363] Eichrodt, Ludwig, humoristischer Dichter, geb. 2. Febr. 1827 zu Durlach bei Karlsruhe, Sohn des 1844 verstorbenen Ministerpräsidenten E., studierte seit 1845 in Heidelberg und Freiburg Rechtswissenschaft, Philosophie und Geschichte, lebte dann als richterlicher Beamter an verschiedenen Orten, bis er 1871 zum Oberamtsrichter in Lahr ernannt wurde. Von seinen Veröffentlichungen (zum Teil unter dem Pseudonym Rudolf Rodt) nennen wir: „Gedichte in allerlei Humoren“ (Stuttg. 1853); „Schneiderbüchlein“ (anonym mit H. Goll, das. 1853); „Leben und Liebe“, Gedichte (Frankf. 1856); „Die Pfalzgrafen“, dramatisches Gedicht (Lahr 1859); „Deutsches Knabenbuch; Weltruhm in Reimsprüchen“ (illustriert von Schrödter und Camphausen, das. 1865); „Alboin“, dramatisches Gedicht (Bühl 1865); „Rheinschwäbisch“, Gedichte in mittelbadischer Sprechweise (Karlsr. 1869, 2. Aufl. 1873); „Lyrischer Kehraus“ (Straßb. 1869, 2 Tle.); „Lyrische Karikaturen“, Anthologie (das. 1869); „Biedermeiers Liederlust“ (das. 1870); „Melodien“, Lieder (Stuttg. 1875); „Hortus deliciarum“, humoristische Anthologie (Lahr 1876–80, 6 Tle.), und „Gold. Sammlung des Ursprünglichen und Genialen in deutscher Lyrik“ (Leipz. 1882).