Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Berkshire“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 2 (1885), Seite 751
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Berkshire. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 2, Seite 751. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Berkshire (Version vom 07.05.2021)

[751] Berkshire (Berks), Grafschaft im südlichen England, rechts an der mittlern Themse, die sie von Oxford und Buckingham scheidet, im übrigen von Wiltshire, Hampshire und Surrey umschlossen, 1870 qkm (34 QM.) groß mit (1881) 218,363 Einw. Das Ländchen bietet eine lieblich abwechselnde Oberfläche. Im NW. durchschneidet der Ock eine ihrer Fruchtbarkeit halber berühmte Thalebene, die im S. von Kreidehügeln begrenzt wird, an deren steilem Abhang die Gestalt eines weißen Pferdes eingemeißelt ist. Im SW. eilt der aalreiche Kennet der Themse zu. Dort ist der Boden weniger fruchtbar und enthält Sand- und Moorflächen. Im O. liegen bedeutende Waldungen, wie Windsor Park. Die höchsten Gipfel in den Kreidehügeln sind Inkpen Beacon (308 m) und White Horse Hill (275 m). Von der Oberfläche sind 53,9 Proz. unter dem Pflug, 30,0 Proz. bestehen aus Wiesen, 6,4 Proz. aus Wald. Viehstand 1884: 41,717 Rinder, 54,728 Schafe, 37,571 Schweine. Von Bedeutung ist die Käsefabrikation. Sonst wird nennenswerte Industrie nur in der Hauptstadt Reading betrieben.