Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Angiōma“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 1 (1885), Seite 575
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Angiōma. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 1, Seite 575. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Angi%C5%8Dma (Version vom 14.09.2022)

[575] Angiōma (griech., Gefäßgeschwulst), eine Geschwulst (s. d.), welche wesentlich aus Blutgefäßen (eigentliches A.) oder aus Lymphräumen (Lymphangioma) besteht. Die blutführenden Neubildungen sind entweder flächenartige Hautmäler (Teleangiektasie), besonders an Stirn und Wangen, sogen. Feuermäler, oder größere pulsierende Knoten, die gleichfalls in der Haut, seltener in der Leber vorkommen. Das A. der Lymphwege kommt in der Haut und namentlich als Makroglossie in der Zunge vor. Vgl. Virchow, Die krankhaften Geschwülste, Bd. 3 (Berl. 1863).