Meyers Konversations-Lexikon
4. Auflage
Seite mit dem Stichwort „Ahlefeld“ in Meyers Konversations-Lexikon
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Band 1 (1885), Seite 232
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Ahlefeld. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig 1885–1890, Band 1, Seite 232. Digitale Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/wiki/MKL1888:Ahlefeld (Version vom 07.08.2021)

[232] Ahlefeld, Charlotte von, geborne v. Seebach, Schriftstellerin (zum Teil unter dem Namen Elisa Selbig), geb. 6. Dez. 1781 zu Stedten bei Weimar, trat, kaum 16 Jahre alt, anonym mit ihrem Erstlingsroman: „Liebe und Trennung“ (Weißenf. 1797), auf, verheiratete sich 1798 mit dem schleswig-holsteinischen Gutsbesitzer Rudolf v. A. und ließ 1799 ihren zweiten Roman: „Maria Müller“, folgen, der lange Zeit ein Lieblingswerk, namentlich für die Frauenwelt, blieb. Nachdem sie sich 1807 von ihrem Gatten getrennt, lebte sie in Schleswig, seit 1822 in Weimar und starb 27. Juli 1849 auf einer Badereise in Teplitz. Ihre schriftstellerische Laufbahn hatte sie bereits 1832 mit dem Roman „Der Stab der Pflicht“ taktvoll geschlossen. Von ihren zahlreichen Romanen, die sich besonders durch feine Lebensbeobachtung und Leichtigkeit der Darstellung auszeichnen, verdienen noch der Erwähnung: „Die Stiefsöhne“ (Altona 1810); „Franziska und Änneli“ (das. 1813); „Erna“ (das. 1819); „Felicitas“ (Berl. 1825) etc.