Märchen (Die Gartenlaube 1894)

Textdaten
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Titel: Märchen
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aus: Die Gartenlaube, Heft 1, S. 20
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1894
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[20] Märchen. (Zu unserer farbigen Kunstbeilage.) Das Lieblingsthema des Märchens, hier steht es vor uns, im Bilde verkörpert, die Geschichte von der wunderholden Fee, die des armen Hüterbuben sich erbarmt und ihn mit sich hinwegführt in ihr goldenes Reich. Und dieses liebliche Feenkind, so jugendrosig und zauberschön, ist selbst nichts anderes als eine Versinnbildlichung des Märchens, wie der braune Hirtenknabe ganz den hingebungsvoll vertrauenden Kinderglauben atmet, in dem allein das Märchen lebt und leben kann.

Der Maler unseres Bildes, Paul Wagner, ist 1852 in Schlesien geboren und hat seine künstlerischen Sporen als Glasmaler an der Josephinenhütte zu Schreiberhau im Riesengebirge verdient. Vor zwanzig Jahren kam er nach München, um dort an der Kunstgewerbeschule und dann an der Kunstakademie seine Studien zu vollenden. Jetzt lebt er meist in seinem Landhaus am Kochelsee. Das „Märchen“, das wir heute bei Eröffnung unsres neuen Jahrgangs in farbiger Wiedergabe den Lesern vorführen, gehört zu den besten Schöpfungen des Künstlers.


manicula 0Hierzu die farbige Kunstbeilage I: Märchen. Von Paul Wagner.