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Textdaten
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Autor: Wilhelm Busch
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Titel: Kükeweih
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aus: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. S. 27
Herausgeber: Otto Nöldeke
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Lothar Joachim
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Erscheinungsort: München
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Originalherkunft:
Quelle: ULB Düsseldorf und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
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12. Kükeweih.

Heuneken un häneken, däi breuen beer. Do säi dat häneken täo den heuneken: »Heuneken, ga äis henut un smecke dat beer.« Do gung heuneken henut un slog up dat fatt un keek in dat beer un fäll’r henin. Anse nu heuneken säo lange ute bleef un gar nich weer kamm, do säe dat häneken täo seck sülbest: »Eck mot doch äis täo kieken, wo min heuneken blinfft«, un gung henut in de küeken, da lag heuneken in den beere un was ganz matt und all half dote. Do nam häneken dat heuneken un dräog et henut in den gaaren un henge et up den hagen in de sünnen. Mittlerwile dat häneken weer in dat huus egahen was, kamm de kükeweih un hale dat heuneken weg. Anse nu häneken weer herut kamm un wolle na sinen heuneken säien, was min leiwet heuneken wäge. Do woord häneken ganz bedreuwet un spann sinen wagen an un före in de wie welt, ümme sin heuneken täo seuken. Ünnerweges begegne öhne ne neihnateln, de säe, of sä woll mehe upsitten könne. »Ja woll«, säe dat häneken, »sette di fär up, dat du achter nich herdal fallst.« Danach kamm en mühlstein un sette seck ok mehe up. Nich lange, säo keimen se an den kükeweih sin huus, däi was nich inne. De mühlstein lähe seck up den riegel, de neihnateln stack seck in dat stäolkissen un dat häneken flog up kükeweih sinen heunerwiben, wo sin heuneken was. Anse kükeweih nu inkamm un wolle seck up sinen stäol setten, do stack’n de neihnatel; do wolle häi henut lopen, aberst de mühlstein fölle’n up’n kopp un sleug en dot. Nu sette seck häneken mit sin heuneken weer in sinen wagen un föhren na huus. Un wenn se noch nich ’estörben sind, säo leiwet se van dage noch.