Hauptmenü öffnen
Textdaten
<<< >>>
Autor: Wilhelm Busch
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: In Trauern und in Ruh
Untertitel:
aus: Ut ôler Welt. Volksmärchen, Sagen, Volkslieder und Reime. S. 152
Herausgeber: Otto Nöldeke
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1910
Verlag: Lothar Joachim
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: München
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: ULB Düsseldorf und Scans auf Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
[[Bild:|250px]]
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite


[152]
11.

In Trauern und in Ruh
Bring ich mein Leben zu.
Kein Trost kann ich nicht haben,
Der mir mein Herz thut laben.
Drum wein ich in der Still
Und seufze oft und viel.

Komm her und deck mich zu,
Schaff meinem Seufzen Ruh
In dem Schooß der kühlen Erden,
Da du meiner nicht kannst werden,
Auch nichts zu hoffen hab,
Als nur das kühle Grab.

Es kann nicht anders sein,
In dieser Liebespein.
Wenn zwei verliebte Herzen
Treu mit einander scherzen,
Da ist auch alle Mal
Das Lieben ohne Qual.

Ich wollt, ich läg und schlief
Viel tausend Klafter tief
In dem Schooß der kühlen Erden.
Auch nichts zu hoffen hab,
Als nur das kühle Grab.