Immerhin, so viel sie mag

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Autor: Georg Friedrich Daumer
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Titel: Immerhin, so viel sie mag
Untertitel:
aus: Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte: nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern. S. 107-108
Herausgeber:
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Hoffmann und Campe
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Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer: {{{ÜBERSETZER}}}
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Quelle: Google und Scans auf Commons
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[107]

 CLXXIII.

Immerhin, so viel sie mag
     Wider dich zum Streit
Rüste sich zelotische
     Pöbelhaftigkeit!

5
Hege keine Furcht, Hafis!

     Gnädig ohne Maß
Hält dir Allah seinen Schirm,
     Seinen Lohn bereit.

Selsebile spendet er,

10
     Welche deinem Mund

Seine hohe Sonne kocht
     In der heißen Zeit.

[108]
Manchen ungeflügelten

     Engel sendet er,

15
Dir zu scheuchen wundersüß

     Jede Bitterkeit.

Nicht genug; ein Ueberschuß
     Seiner Gnaden ist,
Daß er auch des Dichterrangs

20
     Schöne Krone leiht.


Sina lernt und Griechenland
     Deine Melodei,
Neidet deinem Liede schon
     Die Unsterblichkeit.

25
Eine Wallfahrtstätte wird

     Deiner Gruft dereinst,
Lockerem Gesindel stets
     Heilig und geweiht.

Ja du steckst, so wie du todt,

30
     Dein verklärtes Haupt

Mitten aus der Sonne Pracht
     In die Zeitlichkeit.